„WIR WISSEN NICHT, WAS PASSIERT“ #sueddeutschezeitung

Die Lage im Buena Ventura Adventures bleibt angespannt. Seit dem Tumult gegen 10:15 Uhr herrschen Verunsicherung und Chaos. Es gibt Berichte über Verletzte, darunter auch Kinder. Familien versuchen, sich in Sicherheit zu bringen.

Besonders brisant: Besucher berichten weiterhin von fehlenden Informationen und unklaren Sicherheitsanweisungen. Gleichzeitig kursiert vor Ort das Gerücht, eine beschädigte Bahn werde weiterhin betrieben. Diese Information ist bislang nicht bestätigt.

Und während viele Besucher:innen nur noch raus wollen, sorgt ein weiterer Schritt von BVA für Unverständnis:

Der Park bewirbt weiterhin seinen Pride-Merch – nun sogar zum halben Preis.

Ausgerechnet während der laufenden Krise stellt sich damit eine zentrale Frage: Wo liegen derzeit die Prioritäten von Buena Ventura? Sicherheit, Schutz und Information der Besucher:innen – oder die Vermarktung des Pride-Events?

In unserem aktuellen Video spricht ein Augenzeuge direkt vor Ort über seine Erlebnisse und die Situation im Park.

„Wir wollen einfach nur wissen, was los ist und wie wir hier sicher rauskommen.“

Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise, dass eine Evakuierung des Parks vorbereitet werden könnte. Bestätigt ist dies bislang nicht. Der Park ist derzeit weiterhin geöffnet.

BVA wurde um eine Stellungnahme gebeten. Was unternimmt der Park zum Schutz der LGBTQIA+-Community und der betroffenen Familien? Warum wird der Merch während der Krise weiter beworben? Und wer übernimmt Verantwortung für das Krisenmanagement?

Wir bleiben vor Ort. Weitere Updates folgen.


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