Was ist im Buenaventura-Park wirklich passiert? Spiegel sprach mit einem Betroffenen

Nachdem heute Morgen christliche Fundamentalisten einen LGBTQIA+-Event im Buenaventura Freizeitpark störten, kam es im Park zu Auseinandersetzungen. Noch ist unklar, ob und wie viele Menschen verletzt wurden. Spiegel konnte mit einem Betroffenen vor Ort sprechen.

Ein junger Mann wollte heute einen gemütlichen Tag im Buenaventura-Park verbringen. Der LGBTQIA+-Special-Event ist immer ein grosses Highlight für ihn. Gerade als queere Person, sei man froh um sichere Orte, wo man sich mit gleichgesinnten treffen und austauschen könne. Bis anhin kam er gerne an die Events im Freizeitpark, er verpasste seit der Einführung 2014 nur zwei Special Events.

Heute wurde seine Freude jedoch unerwartet getrübt: “Es war ein wirklich schockierendes Erlebnis.” Der junge Mann ist sichtlich berührt. Die Lage sei lange ausser Kontrolle gewesen und das Sicherheitspersonal habe erst sehr spät eingegriffen.

Erk kann nicht verstehen, wie es zu den Vorfällen kam und hat nun hohe Erwartungen an die Geschäftsleitung: “Ich hoffe schwer, dass Buenaventura aus den gemachten Fehlern lernen kann. Speziell für unsere Community ist es wichtig, dass wir uns an sicheren Orten treffen können. Diese Sicherheit wurde uns heute genommen.”

Der Betroffene hat nun hohe Erwartungen an die Geschäftsleitung: “Ich hoffe schwer, dass Buenaventura aus den gemachten Fehlern lernen kann. Speziell für unsere Community ist es wichtig, dass wir uns an sicheren Orten treffen können. Diese Sicherheit wurde uns heute genommen.”

Buenaventura kommunizierte bis anhin nur, dass es zu keinem Sachschaden kam, bekennte sich auf der eigenen Website aber klar zur LGBTQIA+-Community. Der Interviewte äussert sich skeptisch zum Statement: “Auf diese Worte müssen nun definitiv Taten folgen. ” Zum jetzigen Zeitpunkt würde er nicht mehr an einem Event im Freizeitpark teilnehmen.


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